Fitnessband Übungen Schulter

Fitnessband Übungen Schulter

Probleme mit der Schulter – Eine Volkskrankheit

Schulterprobleme haben viele. Sportler verletzten sich sehr häufig an der Schulter, sei es bei Unfällen oder im Zusammenprallen mit anderen. Auch im Alltag, etwa bei Stürzen auf Absätzen oder Ausrutschern auf Glatteis, landet man sehr oft auf der Schulter und verletzt diese. Nicht nur, aber besonders ältere Menschen sind von langfristigen Schäden an der Schulter betroffen.

Anatomie des Schultergelenks

Die Schulter gehört zu den empfindlichsten Gelenken im menschlichen Körper. Anatomisch ist das Schultergelenk recht instabil, da das Knorpelende des Oberarmknochens in einer recht kleinen Gelenkpfanne liegt. Dies ist der Grund, warum die Schulter schnell auskugelt und bei Belastungen so schmerzanfällig ist. Durch lange (Ab)Nutzung der Schulter verschleißt das Gelenk auch relativ schnell, sodass zahlreiche ältere Menschen oft Probleme mit der Schulter haben, ohne gestürzt zu sein. Um Probleme mit der Schulter zu bekommen, reicht auch jahrelanges Arbeiten in einseitigen Positionen und Belastungen. Das Schultergelenk selbst wird vom Deltamuskel umgeben.

Schulterschmerzen – Die ideale Vorbeugung

Es gibt eigentlich nur eine effektive Möglichkeit, die (schmerzlose) „Lebensdauer“ des Schultergelenks zu verlängern: durch gezielten Muskelaufbau. Denn nur damit lässt der Schulter verstärkte Stabilität verleihen. Als weiterer Vorteil lassen sich mit trainierten Schultern und gestärkter Muskulatur um den Schultergürtel sogar Nackenschmerzen vorbeugen, da durch Schultertraining die Haltung der Halswirbelsäule meist automatisch begradigt wird.

Ideal für Übungen der Schulter: FLEXVIT Bänder

Hervorragend für Übungen für die Schulter sind Bänder von FLEXVIT, dabei insbesondere das FLEXVIT Mini. Der Grund dafür ist, dass sich Bänder individuell dehnen lassen, sprich: Sie können den Grad der Belastung und somit die Trainingsintensität selbst wählen. Andere Geräte zur Stärkung der Schultern, wie im Fitnessstudio oder Hanteln, sind oft auf einseitige Bewegungen mit nur einem Gewicht ausgelegt. FLEXVIT Bänder sind in dieser Hinsicht sehr flexibel und variabel. Ein angenehmer Nebeneffekt und weiterer Vorteil ist ein optischer: mit einem FLEXVIT Band können Sie Ihre Schulterpartien gezielt so formen, dass diese optisch zu Ihren Oberarmen bzw. Ihrer Brust passen. Durchtrainierte Schultern wirken sowohl bei Frauen und bei Männern sehr attraktiv.

Schulterübungen mit Fitnessbändern

Schultererwärmung zum Einstieg: Kinnzüge

Ein optimaler Einstieg zum Training oder auch zum Aufwärmen bilden Kinnzüge. Stellen Sie dazu aufrecht hin, dabei einen Fuß aufs Band. Das FLEXVIT Band umfassen sie an dessen Enden mit beiden Händen gleichmäßig. Das Band sollte dazu locker sein, bei Fortgeschrittenen kann es (leicht) gespannt sein. Ziehen Sie nun Enden des FLEXVIT Bandes gleichzeitig nach oben, bis sich die Ellenbogen neben Ihrem Kopf und die Hände mindestens vor der Brust, besser: vor der Schulter befinden. Halten Sie diese Position einige Sekunden und gehen dann in die Ausgangsposition zurück. Wiederholen Sie diese Übung mindestens 8 mal, bevor Sie das Bein wechseln und sich auf den anderen Fuß stellen, um die Übung dann genauso durchzuführen.
Achten Sie dabei auf Ihre Atmung: beim Ziehen und Anspannen atmen Sie aus, beim Lockerlassen in die Ausgangsposition atmen Sie ein.

Schultertraining für Fortgeschrittene: Seitenrotation

Befestigen Sie Ihr FLEXVIT Mini oder FLEXVIT Multi Band auf Hüft- oder Bauchhöhe um einen stabilen Widerstand, etwa einem Rohr oder Geländer; alternativ kann auch ein Partner das Band fixieren (mit dem Vorteil, dass Ihnen ein/e Partner/in bei der Übung je nach Bedarf mehr oder weniger Widerstand bieten kann). Halten Sie das Band mit ausgestreckten Armen jeweils mit dem Ende in einer Hand vor sich. Das ist Ihre Ausgangsposition.
Nun ziehen Sie Ihre leicht angewinkelten Arme in Schulterhöhe gleichmäßig nach hinten, sodass sich Ihr Band stark straffzieht. Kurz halten und wieder zurück in die Ausgangsposition. Wiederholen Sie dies mindestens 15x. Auch hier gilt: je straffer das Band in der Ausgangsposition, desto intensiver die Übung. Die Seitenrotation dient vor allem der Stärkung des Schultergürtels und der Korrektur von Haltungsschäden, etwa bei langen Arbeiten im Sitzen.

Frontaler Armzug zur Definition

Eine Variante von Übung 1, den Kinnzügen, ist der frontale Armzug. Diese Übung ist wesentlich anspruchsvoller als die Kinnzug-Übung, das werden Sie schnell merken. Der frontale Armzug dient in erster Linie dazu, die vordere Schulterpartie zu stärken und ebenso der Definition der Muskeln.
Positionieren Sie sich so wie bei der Kinnzüge-Übung: aufrecht hinstellen, einen Fuß aufs Band, beide Enden auf Hüfthöhe festhalten. Doch nun halten eine Hand nach unten, während Sie den anderen Arm – leicht angewinkelt – nach vorn oben ziehen, bevor Sie ihn wieder senken. Damit bringen Sie den Arm auf Vorspannung, was Sie schnell in den Schultern merken werden. Achtung: bei dieser Übung neigt man oft dazu, beim Hochziehen mit dem Rumpf nach hinten zu gehen. Widerstehen Sie dem und achten Sie auf einen stets aufrechten Oberkörper. Wiederholen Sie die Übung pro Arm mindestens 10 mal und halten das Band bei jedem neuen Satz etwas straffer, um die Intensität zu steigern.